Sars-Cov-2: Israel betrachtet Myokarditis als mögliche Impfkomplikation und erhöht die Impfempfehlungen

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Sars-Cov-2: Israel betrachtet Myokarditis als mögliche Impfkomplikation und erhöht die Impfempfehlungen

Jerusalem ist die Hauptstadt von Israel. Experten des israelischen Gesundheitsministeriums glauben, dass die Sars-CoV-2-Impfung, die in Israel nur von Biontech/Comirnaty, Pfizer, angeboten wird, für eine Reihe von Myokarditis-Schüben, die vor allem bei jungen Männern im Alter von 16 bis 19 Jahren auftreten, verantwortlich sein könnte. Das hat die Regierung nicht davon abgehalten, die empfohlene Impfung für Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren zu erhöhen.

Zwischen Dezember 2020 und Mai 2021 wurden 275 Fälle von Myokarditis dokumentiert, wie das israelische Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung vom 2. Juni mitteilte. Davon traten 148 Fälle in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung auf, wobei 27 Fälle nach der ersten Dosis unter den 5.401.150 Millionen Geimpften auftraten. Darunter befanden sich 11 Personen mit Vorerkrankungen. Die restlichen 121 Fälle traten nach der zweiten Dosis auf, die 5.049.424 Personen in Israel verabreicht wurde. Unter den 121 Fällen befanden sich 60 Personen mit Vorerkrankungen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums blieb die Mehrzahl der Patienten bis zu vier Tage im Krankenhaus, und 95% der Erkrankungen wurden als leicht eingestuft.

Laut einem vom israelischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Bericht besteht “eine gewisse Möglichkeit eines wahrscheinlichen Zusammenhangs” zwischen der zweiten Dosis des Impfstoffs und der Entwicklung einer Myokarditis bei jungen Männern im Alter von 16 bis 30 Jahren. Der Zusammenhang war am stärksten bei Teenagern, und er nahm ab, je älter die Geimpften wurden.

Experten behaupten, dass es keine Bedenken gegen die Impfung gibt, da die meisten Erkrankungen mild verliefen und die Patienten sich innerhalb weniger Tage erholten. Am nächsten Tag erweiterte das Gesundheitsministerium die Impfempfehlung auf 12- bis 15-jährige Kinder und Jugendliche. In der Pressemitteilung zur erweiterten Impfempfehlung wird die geringe Prävalenz und der weitgehend komplikationslose Verlauf der Myokarditis betont.

Bis zum 28. Mai waren der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) 107 Fälle von Myokarditis durch den Comirnaty-Impfstoff bekannt. Laut dem aktuellen Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts sind in Deutschland bis zum 30. April insgesamt 16 Meldungen eingegangen, davon 12 innerhalb einer Woche nach der Impfung.

Dem Vaccine Adverse Event Reporting System in den USA (VAERS) wurden mehrere Fälle von Myokarditis gemeldet. Am 27. Mai hat die CDC keine Zahlen genannt. Wie haben Sie das gemacht? Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Meldung weiter.

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