Obwohl es AIDS seit 40 Jahren gibt, leiden HIV-positive Menschen immer noch unter Stigmatisierung und Angst.

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Obwohl es AIDS seit 40 Jahren gibt, leiden HIV-positive Menschen immer noch unter Stigmatisierung und Angst.

Die HIV-Diagnose ist für viele Menschen immer noch ein Schock. Medikamente haben es möglich gemacht, heute ein halbwegs normales Leben zu führen. Doch die Angst vor Ausgrenzung macht vielen Menschen das Leben schwer.

HIV-positive Menschen werden immer noch stigmatisiert und haben Angst.

Wann werden alle in der nächsten Stufe der Impfung geimpft?

Wenn Besuch da ist, die Medikamente versteckt halten. Ausreden gegenüber Kollegen, weil man nicht regelmäßig zum Arzt geht. Auf dem Parkplatz vor der HIV-Klinik darauf achten, dass man nicht gesehen wird. Das ist die Geschichte von Anja, die 2014 erfuhr, dass sie HIV-positiv ist.

“Es ist wie ein Doppelleben”, sagt die 41-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Die US-amerikanischen Centers for Ailment Control (CDC) gaben die bizarre neue Krankheit erstmals am 5. Juni 1981, also vor genau 40 Jahren, bekannt. Seitdem ist die Diskriminierung vieler Betroffener nahezu unverändert geblieben.

Die Angst vor dem schlimmsten Fall

Anja heißt eine Mutter von zwei kleinen Kindern aus Hessen. Nur ihr Mann, der ebenfalls HIV-positiv ist, weiß von ihrer Infektion. Sie möchte anonym bleiben. Sie hat Angst vor Reaktionen, wie neulich im Krankenhaus, als sie mit einem Knochenbruch mit dem Krankenwagen eingeliefert wurde und der Sanitäter sie in der Notaufnahme anbrüllte, als sie angab, sie sei infiziert, das hätte sie sofort sagen müssen. Das muss sie nicht, weiß Anja. Wenn eine HIV-Infektion gut behandelt wird, ist die Viruslast so niedrig, dass sie nicht nachweisbar ist. Das bedeutet, dass HIV-positive Menschen andere nicht mehr anstecken können.

Nach einer neuen Umfrage der Deutschen Aids-Hilfe wird immer noch gut die Hälfte der HIV-positiven Menschen diskriminiert. Knapp 100.000 Menschen lebten Ende 2019 in Deutschland mit HIV/Aids, knapp 11.000 von ihnen wussten es nicht, schätzt das Robert-Koch-Institut. Wird die HIV-Infektion nicht behandelt, schwächt das Virus das Immunsystem so stark, dass es zu lebensbedrohlichen Erkrankungen kommt. Dies wird als AIDS (erworbenes Immundefektsyndrom) bezeichnet.

Krankheit wird oft verheimlicht

“Menschen, die mit HIV leben, stehen jeden Tag vor diesem Problem: ‘Sage ich es meinem Arbeitgeber, meinen Freunden, verstecke ich die Medikamente vor meinen Kindern?’ Was ist, wenn ich jemanden kennenlerne, soll ich es ihm gleich sagen?”, sagt Annette Haberl von der Deutschen AIDS-Gesellschaft. Selbst im medizinischen Bereich gebe es noch Vorurteile, sagt sie. “Die Suche nach einem Zahnarzt…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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