Nachteil für den Verbraucher: Der Honig hat keinen offensichtlichen Hinweis auf die Herkunft.

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Nachteil für den Verbraucher: Der Honig hat keinen offensichtlichen Hinweis auf die Herkunft.

Auf den Etiketten von Honiggläsern ist häufig nicht angegeben, woher der Honig stammt. Dadurch kann sich der Verbraucher geschädigt fühlen, da er nicht weiß, was er mit seinem Morgenbrötchen isst – Honig aus der Ukraine und Mexiko vielleicht?

Es gibt keinen überzeugenden Hinweis auf die Herkunft des Honigs.

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Imker in Bayern und Verbraucherschützer setzen sich für eine strengere Kennzeichnungspflicht von Honig ein. Bislang können Hersteller auf dem Etikett einfach angeben, dass das Produkt eine Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern ist.

Stefan Spiegl, Präsident des Bayerischen Imkerverbandes im mittelfränkischen Zirndorf, sagt: “Ich kann den Honig nicht mehr bestimmen, wenn er gemischt ist.” Anders ausgedrückt: Ist er aus Deutschland, Rumänien, Bulgarien, China oder Mexiko? Der Verbraucher weiß nicht, was er isst, aber er sollte sich bewusst sein, was er kauft, so Spiegl.

Bestehen Sie darauf, zu wissen, woher die wichtigsten Zutaten kommen.

Die derzeitigen Kennzeichnungsvorschriften werden auch von der Verbraucherorganisation Foodwatch kritisiert. Nach Ansicht der EU-Kommission sollten Lebensmittelhersteller gesetzlich verpflichtet werden, zumindest die Herkunftsländer der wichtigsten Zutaten ihrer Waren anzugeben. Foodwatch-Sprecher Dario Sarmadi erklärte in Berlin: “Es gibt gravierende Lücken bei der Herkunftskennzeichnung.”

Auf dem Etikett muss das Herkunftsland des Honigs angegeben werden. Stammt der Honig jedoch aus mehreren Nationen, genügen pauschale Angaben wie “aus EU-Ländern”, “aus Nicht-EU-Ländern” oder einfach “Kombination von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern”.

Spezielle Siegel sind nach Sarmadis Meinung ebenfalls wenig hilfreich für den Verbraucher. “Siegel sollten mit Vorsicht genossen werden”, warnte er. “Theoretisch kann jedes Unternehmen sein eigenes Siegel kreieren.” In anderen Fällen gehen die Kriterien nicht über das hinaus, was gesetzlich vorgeschrieben ist. “Oft hilft das den Kunden überhaupt nicht.” Außerdem hat der Preis keinen Einfluss auf die Qualität. “Wie gut ein Produkt ist, kann man nicht allein am Preis ablesen.”

Importierte Ware ist häufig günstiger.

Honig mit deklarierter Herkunft in Deutschland ist im Supermarkt meist nicht der billigste. Er kann zwischen 12 und 15 Euro pro Kilo kosten. Wegen der geringeren Produktionskosten sind importierte Waren häufig günstiger.

Honig ist eine der Waren, die nach Erkenntnissen der Verbraucherzentrale Bayern besonders betrugsanfällig sind. “Honig ist ein Naturprodukt”, sagt Daniela Krehl, eine Lebensmittelexpertin, die in München berät. “Da kann man nichts reintun….. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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