Medikamente zur Tabakentwöhnung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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Medikamente zur Tabakentwöhnung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Mehr Aufklärung wird im Kampf gegen die schädlichen Auswirkungen des Rauchens helfen. Manche Menschen denken darüber nach, sich mit Medikamenten das Rauchen abzugewöhnen. Durch den Wegfall finanzieller Hürden wird dies nun möglich sein.

Die Krankenkassen werden Medikamente zur Tabakentwöhnung bezahlen.

Die 66-Tage-Regel zur Rückenstärkung

Vielen Rauchern fällt es schwer, mit dem Rauchen aufzuhören, aber das Geld ist nicht mehr der einzige Faktor. Medikamente zur Unterstützung der Raucherentwöhnung sollen in Zukunft von den Krankenkassen übernommen werden, so die Ziele der großen Koalition.

“Keine andere Droge tötet weltweit mehr Menschen, auch hier in Deutschland”, sagte die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU), nachdem der Gesundheitsausschuss am Mittwoch (9. Juni) einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte. “Deshalb werden wir noch in dieser Legislaturperiode dafür sorgen, dass die Unterstützung bei der Raucherentwöhnung noch besser, gezielter und einfacher wird.”

Medikamente zur Tabakentwöhnung stehen jedem zur Verfügung, der die Voraussetzungen erfüllt.

Gesetzlich Krankenversicherte, bei denen eine “schwere Tabakabhängigkeit” diagnostiziert wurde, haben Anspruch auf eine einmalige Versorgung mit Medikamenten zur Tabakentwöhnung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) aus Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen entscheidet, welche Medikamente unter welchen Voraussetzungen in Therapieprogrammen verordnet werden können. Frühestens nach drei Jahren sollen solche Medikamente für eine Nachbehandlung zur Verfügung stehen. Die Empfehlungen des Gremiums sollen in ein Gesetz einfließen, das der Bundestag voraussichtlich am Freitag beschließen wird.

“Die Tabakentwöhnung wird zu einer Kassenleistung”, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Stracke (CSU). Dies sei eine wichtige Weichenstellung in der Drogenpolitik, sagte er weiter. “Damit machen wir es für rund drei Millionen chronisch süchtige Raucher einfacher, mit einer Gewohnheit aufzuhören, die häufig schwere Krankheiten verursacht.” Sie hätten Anspruch auf Nikotinpflaster und Medikamente im Rahmen von genehmigten Programmen. Präventive Maßnahmen wie Werbeeinschränkungen, Warnhinweise oder Präventionskampagnen sind nach Ansicht der SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar sinnvoll. Sie reichen aber eindeutig nicht aus, um Krankheiten allein zu verhindern. Den einmaligen Leistungsanspruch für Medikamente hält er für eine gute Ergänzung.

Verhaltenstherapie und Nikotinersatzprodukte

“Der Rauchstopp kommt also nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Geldbeutel zugute”, so Drogenbeauftragter Ludwig. Mit der Option der Kostenübernahme soll auch der Tatsache Rechnung getragen werden, dass viele Raucher über ein geringes Einkommen verfügen. Ziel ist es, mehr Süchtige zu ermutigen, nach einem Gespräch mit einem Gesundheitsdienstleister eine Behandlung für ihre Sucht zu suchen. Dazu gehören eine Nikotinersatztherapie und Medikamente, die bei Entzugserscheinungen helfen, wie z. B…. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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