Laut Zi-Analyse wird die Corona-Impfung für ca. 11% der Jugendlichen empfohlen.

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Laut Zi-Analyse wird die Corona-Impfung für ca. 11% der Jugendlichen empfohlen.

Berlin Etwa 11 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren weisen mindestens eines der STIKO-Risikokriterien für die Corona-Impfung auf. Dies ist nach einer aktuellen Einschätzung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) der Fall.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts hat gestern ihre Empfehlungen zur Impfung von 12- bis 17-Jährigen gegen das COVID-19-Virus veröffentlicht. Geimpft werden sollten laut STIKO nur Kinder und Jugendliche in dieser Altersgruppe, die in der Vergangenheit eine bestimmte Erkrankung durchgemacht haben. Insgesamt 12 Krankheitsentitäten bzw. Krankheitsgruppierungen sind von dem Vorschlag erfasst. Adipositas, Diabetes, Herzinsuffizienz, Herzfehler, chronische Lungenerkrankungen und Trisomie 21 sind nur einige von ihnen.

Laut Zi-Studie erfüllen 452.000 Kinder und Jugendliche die STIKO-Risikokriterien, wobei knapp die Hälfte dieser 12- bis 17-Jährigen (45%) von Asthma betroffen ist.

In Baden-Württemberg liegen die jeweiligen Impfindikationen zwischen 9,5 Prozent und 13,8 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 9,5 Prozent und 13,8 Prozent. Hier gibt es etwa 402.000 Impfwillige, die gesetzlich krankenversichert sind. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Asthma liegt bei 45 Prozent. Es gibt etwa 452.000 potenzielle Impflinge in den Vereinigten Staaten, einschließlich derjenigen, die privat versichert sind.

Unsere Ergebnisse zeigen, wo eine überproportional große Anzahl von Kindern und Jugendlichen unter die STIKO-Empfehlung fällt. Kinderärzte und Jugendärzte sollten Indikationsimpfungen für Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen vorhalten. Hier gehören Impfungen hin, denn die Ärzte kennen ihre Patienten am besten, so der Zi-Vorsitzende Dominik von Stillfried.

Voraussetzung für eine rasche Durchimpfung dieser gefährdeten Personengruppe sei aber eine regelmäßige, geplante Versorgung der Praxen mit Impfstoff, betonte von Stillfried.

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