Krankenhäuser wünschen eine Verschiebung des Abgabetermins für Strukturtests.

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Krankenhäuser wünschen eine Verschiebung des Abgabetermins für Strukturtests.

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Universitätskliniken Deutschlands (VUD) haben darum gebeten, die Frist für die Einreichung der Unterlagen nach der Strukturprüfungs-Richtlinie für Krankenhäuser zu verlängern.

Um einige Behandlungen weiterhin abrechnen zu können, müssen die Krankenhäuser die entsprechenden Unterlagen bis zum 30. Juni beim Medizinischen Dienst (MD) einreichen.

Mit dem MDK-Reformgesetz, das Ende 2019 verabschiedet wurde, wurde die Strukturprüfung eingeführt. Ziel der Regelung war es, Abrechnungsstreitigkeiten zwischen Krankenhäusern und Medizinischen Diensten zu entschärfen. Statt in Einzelfallprüfungen zu dokumentieren, müssen Krankenhäuser nun alle zwei Jahre nachweisen, dass sie bestimmte strukturelle Anforderungen erfüllen.

Probleme, die unüberwindbar scheinen

Im Februar dieses Jahres hat der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) eine Strukturprüfungsrichtlinie veröffentlicht, die am 20. Mai vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) genehmigt wurde.

Die Richtlinie umfasst 53 OPS-Kodes, von der teilstationären Augenuntersuchung bei Kindern und Jugendlichen mit Immobilitätsbedarf über die geriatrische rehabilitative Komplexbehandlung bis hin zur teilstationären pädiatrischen Behandlung. Krankenhäuser können Leistungen nur noch abrechnen, wenn der Arzt bescheinigt, dass die erforderlichen Strukturkriterien erfüllt sind.

Der Zweck der Strukturprüfungen war es, die Krankenhäuser von der Durchführung von Einzelprüfungen zu entlasten. Nach Ansicht des DKG-Vorsitzenden Gerald Ga haben die Kurzfristigkeit der Richtlinie und die enorme Menge der geforderten Unterlagen die Krankenhäuser jedoch vor nahezu unüberwindbare Herausforderungen gestellt.

Wir fordern daher den Gesundheitsminister auf, zumindest die Abgabefrist zu verlängern und die bürokratischen Anforderungen auf ein überschaubares Maß zu senken. Mit der Aufhebung einer beispiellosen Belastung können die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter vielleicht zu einer gewissen Normalität zurückkehren. Viele der Patiententherapien, die aufgrund der Pandemie gestoppt wurden, müssen wieder aufgenommen werden. Es ist falsch, ihnen zu diesem Zeitpunkt eine neue Belastung aufzubürden.

Die meisten Krankenhäuser können ihre Fristen nicht einhalten.

Aufgrund des hohen bürokratischen Aufwands wird nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) unter 279 Krankenhäusern weniger als die Hälfte dieser Einrichtungen in der Lage sein, die für die OPS-Strukturbewertungen erforderlichen Unterlagen fristgerecht vorzulegen.

Krankenhäuser, die viele OPS-Kodes abrechnen, werden es schwer haben. Laut DKG und VUD werden große Krankenhäuser, wie z. B. Universitätskliniken, überproportional betroffen sein. Die Hälfte der Krankenhäuser, die 21 oder mehr OPS-Kodes abrechnen, gelten als pr… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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