Kinderärzte warnen vor Impfstoffmangel bei Kindern unter 18 Jahren

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Kinderärzte warnen vor Impfstoffmangel bei Kindern unter 18 Jahren

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. Angesichts der bevorstehenden Impfstoffzulassung für Kinder über zwölf Jahren hat der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) vor einer Unterversorgung der Kinderarztpraxen gewarnt.

BVKJ-Praesident Thomas Fischbach sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe von heute, es komme nicht genuegend Impfstoff, und die Aerzte wuessten noch nicht, ob und wann der Impfstoff eintreffen werde.

Kinderärzte mussten teilweise chronisch kranke Patienten neu einliefern, weil die Lieferungen nicht wie erwartet eintrafen. Fischbach warnte, dass dies viel Unzufriedenheit und Wut bei den Betroffenen hervorruft. Es führe zu einer geringeren Akzeptanz von Impfungen bei Ärzten und Patienten.

Obwohl der Biontech-Impfstoff für 12- bis 15-Jährige laut Europäischer Arzneimittelbehörde (EMA) erst im Juni zugelassen wird, wenden sich schon jetzt viele Eltern an die Kinderarztpraxen, so Fischbach.

Die ebenfalls für Anfang Juni angekündigte Aufhebung der Priorisierung habe Erwartungen geweckt. Fischbach sprach sich gegen eine solche Aufhebung aus, weil es noch nicht genügend Impfstoff gebe. Deshalb kanalisieren die Politiker ihre Wut in Praktiken, die wenig mit der Situation zu tun haben.

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