Hilfe suchen bei Trauerstörung nach einem lähmenden Verlust

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Hilfe suchen bei Trauerstörung nach einem lähmenden Verlust

Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, ist ein normales Alltagsleben vorübergehend nicht möglich. Irgendwann sollten Sie jedoch aus der Trauer heraus und zurück ins Leben finden. Nicht jeder schafft das.

Suchen Sie sich Hilfe, wenn Sie an einer Trauerproblematik leiden.

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Trauern braucht Zeit und Mühe. Wer jedoch nicht wieder auf die Beine kommt und dessen Gedanken nur noch um den Verstorbenen kreisen, sollte sich psychologisch beraten lassen. Experten sprechen in diesem Fall von einer Trauererkrankung.

Laut der Psychotherapeutin Rita Rosner bleiben manche Menschen in ihrer Verarbeitung gefangen und können nicht mehr zum normalen Leben zurückkehren. In der Zeitschrift “Senioren Ratgeber” (Ausgabe 06/2021) sagt die Professorin für Klinische und Biologische Psychologie an der Universität Eichstätt-Ingolstadt: “Sie können ihren Haushalt nicht mehr führen, ihren Beruf nicht mehr ausüben, keine Freunde mehr treffen.”

Der Verstorbene ist ständig in den Gedanken präsent, die häufig mit Gefühlen der Scham oder Selbstvorwürfen verbunden sind. “Wenn sich die Stimmung nach sechs Monaten nicht bessert, ist es wichtig, sich Hilfe bei einem Psychologen zu holen”, rät sie.

Wenn ein langjähriger Lebenspartner oder ein Kind stirbt, haben es Menschen laut Rosner besonders schwer, ihre Trauer loszulassen. “Wer einen geliebten Menschen durch Suizid verloren hat, trauert in der Regel über einen langen Zeitraum und braucht oft fachkundige Unterstützung.”

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Biografische Informationen von Rita Rosner

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