Geruchsstörungen können ein Hinweis auf die Parkinson-Krankheit sein.

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Geruchsstörungen können ein Hinweis auf die Parkinson-Krankheit sein.

Die Parkinson-Krankheit ist durch Zittern, starre Muskeln und verzögerte Bewegungen gekennzeichnet. Im Frühstadium kann sich die Krankheit jedoch auf unterschiedliche Weise präsentieren.

Geruchsveränderungen können ein Anzeichen für die Parkinson-Krankheit sein.

Radfahren in der Stadt

Die Parkinson-Krankheit kann sich als erstes Anzeichen mit Geruchsveränderungen zeigen. Darauf hat der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) aufmerksam gemacht. Im Frühstadium der Parkinson-Krankheit können Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich, Verdauungsprobleme und Schlafstörungen mit starken Arm- und Beinbewegungen sowie unruhige Träume auftreten.

Auch Depressionen, von denen viele Patienten im weiteren Verlauf der Krankheit betroffen sind, können im Vor- oder Frühstadium festgestellt werden. Die Parkinson-Krankheit kann nach Angaben der Organisation jahrzehntelang unentdeckt bleiben, weil frühe Symptome, wie z. B. der Verlust des Geruchsinns, nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden. Infolgedessen wird die Krankheit häufig vernachlässigt, besonders bei jüngeren Menschen.

Mit dem Fortschreiten der Parkinson-Krankheit verlangsamen sich die Bewegungen, es kommt zu Gang- und Sprachstörungen. Zittern kann sich in den Händen, Beinen und im Gehirn bemerkbar machen. Nach Angaben des BDN kann es bis zu zehn Jahre dauern, bis sich diese Symptome nach dem Auftreten der ersten Anzeichen manifestieren. Erst dann ist die Nervenschädigung so weit fortgeschritten, dass sie nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Am besten ist es, so früh wie möglich eine Diagnose zu erhalten, um gezielt gegensteuern zu können. Die Parkinson-Krankheit kann durch Bewegung und Sport verlangsamt werden. Auch bestimmte Medikamente können helfen, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen. (www.neurologen-im-netz.org)

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