Experten mahnen, junge Menschen besonders zu unterstützen Corona und Psyche

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Experten mahnen, junge Menschen besonders zu unterstützen Corona und Psyche

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. COVID-19 wird auch mit einem psychischen Problem in Verbindung gebracht. Junge Menschen sind besonders betroffen von geschlossenen Bildungseinrichtungen und der damit verbundenen Isolation, aber auch von Schließungen in Branchen, die für Studenten lebenswichtige Nebenjobs bieten, von der Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt und von Zukunftssorgen.

Bei Kindern und Jugendlichen nehmen laut Erhebungen Depressionen und Angstzustände deutlich zu. In Deutschland und einigen anderen Nationen haben sich die Zahlen verdoppelt, in einigen Fällen sogar verdreifacht, so Christopher Prinz vom OECD Berlin Centre, der auf einer digitalen Diskussionsveranstaltung mit dem Titel Mental Health in the Pandemic Young People Under Pressure sprach.

Während der Corona-Krise habe die Zahl der psychischen Erkrankungen in allen Regionen zugenommen, so Prinz. Dieser Trend sei nicht überraschend, aber das Ausmaß schon, so Prinz. Am meisten litten Arbeitslose, psychisch Kranke, Selbstständige und Frauen, vor allem Alleinerziehende, die gleichzeitig Heimunterricht und Homeoffice bewältigen mussten, sagte er. Ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten und zu lernen, so Prinz, stelle für alle ein Gesundheitsrisiko dar.

Laut Prinz hat die Schließung von Schulen in den 37 OECD-Ländern verheerende Auswirkungen auf die Schulbildung, wobei Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien überproportional betroffen sind. Die Mehrheit der OECD-Mitglieder kommt aus Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen. Psychische Probleme werden bei der Mehrheit der Kinder aus einkommensschwachen Familien nicht diagnostiziert, so Prinz. Während der Pandemie sei der Bedarf an Hilfe in die Höhe geschnellt, aber auch die Defizite der Einrichtungen für psychische Gesundheit.

Schul- und Vorbereitungsabbrüche müssen gestoppt werden.

Neben den Schul- und Hochschulschließungen wird die Belastung der Jugendlichen laut Prinz dadurch verschärft, dass im Pandemiejahr 2020 fast keine Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen und Studenten- und Ferienjobs wegfallen.

Die Politik, so der OECD-Experte, müsse nun dafür sorgen, dass Schüler nicht die Schule oder Ausbildung abbrechen. Ein Ausbau der niedrigschwelligen psychosozialen Betreuung und deutlich mehr Sozialarbeit in den Klassenzimmern sind zum Beispiel eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat das subjektive Wohlbefinden von Schulabgängern unmittelbar vor und nach Schulschließungen untersucht.

Alexander Patzina vom IAB: “Die Jugendlichen zeigten einen drastischen Rückgang ihres Wohlbefindens, wobei diejenigen, die wenig Freunde hatten, besonders stark litten.” Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Meldung.

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