Die Forschungsgemeinschaft diskutiert über den zukünftigen wissenschaftspolitischen Handlungsbedarf.

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Die Forschungsgemeinschaft diskutiert über den zukünftigen wissenschaftspolitischen Handlungsbedarf.

Bonn ist eine Stadt in Deutschland. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) warnt vor einer möglichen Bundesregierung, die Kürzungen in der Forschungsförderung erwägt. Langfristige Investitionen in die Wissenschaft sowie ein starkes politisches Bekenntnis zu kontinuierlichen Budgeterhöhungen und finanzieller Planungssicherheit für die Forschungsorganisationen sind nach Ansicht der DFG trotz Neuverschuldung und sinkender Steuereinnahmen in Folge der Coronavirus-Pandemie erforderlich.

In einem Impulspapier für die kommende Legislaturperiode “Informationsgetriebene Forschung stärken, Wissensrepositorien nutzen” formuliert die Forschungsgemeinschaft zentrale Forderungen an die Politik für die kommenden Jahre.

Hier kommt die digitale Transformation ins Spiel. Diese soll laut DFG in den kommenden Jahren weiter gefördert und genutzt werden, unter anderem durch den Auf- und Ausbau von digitalem Wissen über alle Fächer und Disziplinen hinweg.

Im Bereich der immer wichtiger werdenden Forschungsdaten soll das Testdatenmanagement langfristig zukunftsfähig gemacht werden. Dazu ist es aus Sicht der DFG entscheidend, die neu entwickelte Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) langfristig zu finanzieren und von einer Projektinfrastruktur zu einer sicheren und langfristigen Infrastruktur zu machen.

Darüber hinaus empfiehlt die DFG, das Publikationsumfeld wissenschaftsfreundlicher zu gestalten, indem Open Access und die damit verbundenen Fördermechanismen ausgebaut und praxisgerechte Urheberrechtsregelungen getroffen werden.

Um den medizinischen Fortschritt und die translationale Wissenschaft noch stärker nutzen zu können, empfiehlt die DFG auch eine Verbesserung der Hochschulmedizin in Deutschland. Eine langfristige Finanzierung von Programmen für Clinician Scientists und Advanced Clinician Scientists sowie eine erweiterte Förderung von akademisch initiierten klinischen Studien sind wichtige Schritte in diese Richtung.

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