Depressionen und Angstzustände sind bei Corona Crisis Adolescents weit verbreitet.

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Depressionen und Angstzustände sind bei Corona Crisis Adolescents weit verbreitet.

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie erleben Jugendliche auf der ganzen Welt eine erhöhte psychische Belastung. Nach zwei heute veröffentlichten Berichten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Zahl der Fälle von Depressionen oder Angstzuständen in einigen Ländern zugenommen. Junge Menschen sind diesen Berichten zufolge 30 bis 80 Prozent häufiger betroffen als die Allgemeinbevölkerung.

Die Forscher untersuchten, wie verbreitet Depressionen und Angstzustände vor und nach der Korona-Pandemie waren. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass in allen 15 untersuchten OECD-Ländern Stress viel häufiger vorkam.

Im Jahr 2020 hätte sich die Zahl der Menschen, die Symptome einer Depression aufweisen, in Frankreich auf 20 Prozent verdoppelt, während sich die Zahl in den USA auf 23,5 Prozent fast vervierfacht hätte. Christopher Prinz von der OECD wies jedoch darauf hin, dass die verschiedenen Länder unterschiedliche Berechnungsmethoden verwenden.

Mit Ausnahme einer kurzen Phase im Sommer waren Anzeichen von Depressionen bei Jugendlichen in Frankreich deutlich häufiger zu beobachten; inzwischen klagte jeder dritte Jugendliche über Krankheitssymptome. Armut, Einsamkeit, Zukunftsängste und Arbeitslosigkeit, neben anderen Risikofaktoren, haben laut Prinz im vergangenen Jahr dramatisch zugenommen.

Schutzfaktoren wie soziale Beziehungen, Sport oder Arbeit sowie finanzielle Stabilität seien dagegen zurückgegangen. Junge Menschen machten sich Sorgen um ihre Zukunft, wenn sie ohne Ausbildungsplatz, Praktika oder Schulanschluss blieben. Prinz forderte den Gesetzgeber zum Handeln auf: Schulen und Jugendzentren müssten geöffnet bleiben, psychosoziale Angebote müssten ausgebaut werden.

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