Das Universitätsklinikum Bonn hat eine neue Forschungseinrichtung eröffnet.

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Das Universitätsklinikum Bonn hat eine neue Forschungseinrichtung eröffnet.

Bonn An der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn ist ein neues Fußzentrum entstanden. Fußerkrankungen und -verletzungen gehören laut Experten zu den häufigsten orthopädischen und unfallchirurgischen Diagnosen und betreffen vor allem Menschen, die viel Sport treiben.

Überlastung sowie erworbene und angeborene Fehlstellungen sind die häufigsten Ursachen für Fußschmerzen, so die Bonner Orthopäden. Laut Michael Kehrer, dem Leiter des Zentrums, ist es ratsam, bei Schmerzen und Beschwerden frühzeitig eine fuorthopdische Abklärung durch einen Fachmann zu suchen, um Probleme und Spätfolgen zu vermeiden.

Ein Alleinstellungsmerkmal des Bonner Zentrums ist die ganzheitliche interprofessionelle Betreuung und Behandlung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom (DFS). Die enge Zusammenarbeit des Fußzentrums mit Diabetologie, Angiologie, Gefäßchirurgie, Radiologie, Neurologie und Orthopädie macht dies möglich.

Das DFS und seine Gefahren werden häufig übersehen, obwohl es für die Betroffenen große Auswirkungen auf die Lebensqualität und Mobilität hat. Um die Rate der Amputationen und Krankenhausaufenthalte zu senken, sind laut Kehrer eine gute Gesundheitsaufklärung und eine sorgfältige Betreuung durch ein Netzwerk von Spezialisten notwendig.

Die neue Einrichtung hat die Akkreditierung als Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie erhalten. Diese Auszeichnung bestätigt unser Engagement, unseren Patienten qualitativ hochwertige Fuß- und Sprunggelenkschirurgie zu bieten.

Mit dem Aufbau unseres Fußzentrums, das als einziges in der Region zertifiziert ist, füllen wir als kompetenter Partner für besonders schwer betroffene Patienten ein Vakuum in der lokalen Versorgung, so Dieter Wirtz, Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn.

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