Dank der Arztpraxen holt Deutschland in Sachen Impffortschritt gegenüber anderen EU-Ländern auf.

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Dank der Arztpraxen holt Deutschland in Sachen Impffortschritt gegenüber anderen EU-Ländern auf.

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hat Deutschland bei der Corona-Impfung seit April an Fahrt gewonnen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

In der ersten Märzwoche übertraf der Impfzuwachs in Deutschland den der Europäischen Union (EU), lag aber bei den täglichen Impfungen pro eine Million Einwohner immer noch 9,6 Prozent unter dem EU-Niveau.

Die Arztpraxen in Deutschland sind seit dem 6. April 2021 in das Pandemie-Impfprogramm COVID-19 eingebunden. Bisher wurde nur in Impfzentren geimpft. Laut Zi wurden in der ersten Maiwoche (Woche 18) in Deutschland 19,1 Prozent mehr tägliche Impfungen durchgeführt als im EU-Durchschnitt.

Im Gegensatz zu den anderen großen EU-Ländern (über 30 Mio. Einwohner: Polen, Italien, Spanien und Frankreich) ist nicht nur die tägliche Impfrate deutlich gestiegen, sondern auch die Durchimpfungsrate bezogen auf die Bevölkerung mit mindestens einer Impfdosis ist höher.

Dieser Vorsprung ist vor allem auf eine gemeinsame Impfkampagne von Impfstellen und Arztpraxen in Deutschland zurückzuführen, sowie zum Teil auf die Verlängerung des zweiten Impfintervalls im Rahmen der STIKO-Empfehlung, so das Zi. Da die EU-Länder vergleichbare Mengen an COVID-19-Impfstoffdosen aus gemeinsamen Verträgen beziehen, ist dieser Vorsprung vor allem auf die gemeinsame Impfkampagne von Impfstellen und Arztpraxen in Deutschland sowie teilweise auf die Verlängerung des zweiten Impfintervalls im Rahmen der STIKO-Empfehlung zurückzuführen, so das Zi.

Ein Vergleich der europäischen Länder zeigt, dass Deutschland den vorhandenen Impfstoffvorrat am effektivsten nutzt.

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