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Corona-Virus: Rettungsaktion wird auf Freitag verschoben

Die Rettung der rund 90 Deutschen aus der vom Corona-Virus betroffenen chinesischen Region Wuhan wird immer noch verschoben!

Nach Angaben von BILD soll der Airbus A310 “Kurt Schumacher” der deutschen Luftwaffe erst am Freitag um 12:45 Uhr nach China fliegen.

Urspruenglich war der Abflug fuer heute geplant.

Der Airbus soll von Koeln-Wahn ueber Shanghai in Richtung Wuhan abheben. Wegen der langen Strecke mit mehreren moeglichen Zwischenstopps wird die Besatzung mehrfach wechseln. Einige Piloten der Bundeswehrmaschine fliegen bereits im Linienverkehr nach China.

Wie kommt es zu der Verspätung?
Nach Angaben von BILD ist dies vor allem auf die noch ausstehenden Genehmigungen und Zulassungen aus China zurückzuführen. Nach diesen Informationen ist noch offen, ob die Luftwaffe überhaupt in das Quarantänegebiet von Wuhan einfliegen darf.

Zudem gibt es zwischen dem Gesundheitsministerium, dem Auswaertigen Amt und den Gesundheitsbehoerden der Laender noch Uneinigkeit darueber, was mit den Betroffenen nach der Landung in Deutschland geschieht.

“Es ist kein normaler Charterflug”, sagen Regierungsquellen.

Eines ist sicher: Die 90 Deutschen sollen auf dem Flughafen Frankfurt/Main ankommen. Dort soll das Tropeninstitut übernehmen. Die Menschen sollen 14 Tage lang in Quarantäne sein. In welcher Form die Quarantäne stattfinden wird, ist noch nicht klar.

“Es ist unverständlich, warum andere europäische Länder wie Frankreich ihre Landsleute bereits heute evakuieren, während die Bundesregierung die Rückkehr der Deutschen aus China um zwei Tage verschiebt”, sagte der FDP-Gesundheitsexperte Prof. Dr. Andrew Ullmann gegenüber BILD.

Er fuhr fort: “Obwohl die Sicherheit höchste Priorität hat, muss in einer solchen Ausnahmesituation schnell gehandelt werden. Auf keinen Fall dürfen wir unsere rund 100 Mitbürger in der betroffenen Region länger als unbedingt notwendig zurücklassen”.