Corona-Impfstoffe: Was verursacht Hirnthrombosen? Ein mehrteiliges Puzzle: Corona-Impfstoffe: Was verursacht Hirnthrombosen?

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Corona-Impfstoffe: Was verursacht Hirnthrombosen? Ein mehrteiliges Puzzle: Corona-Impfstoffe: Was verursacht Hirnthrombosen?

Über die Corona-Pandemie reden die Forscher nicht mehr miteinander. Schon früh finden Hypothesen wie die über seltene Hirnthrombosen den Weg in die Öffentlichkeit. Da wird es für den Normalbürger schon kompliziert.

Was hat es mit den Hirnthrombosen auf sich, die durch Corona-Impfstoffe verursacht werden?

Der nächste Schritt im Impfprozess: Wie schnell werden alle geimpft?

Warum löst die Vaxzevria-Impfung von Astrazeneca in extrem seltenen Fällen Thrombosen im Gehirn aus? Dazu gibt es viele Theorien, und eine endgültige Lösung ist noch nicht in Sicht. “So ist die Forschung”, sagt Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie.

“Es gibt ein Problem. Dann werden Theorien aufgestellt. Dann muss man sie auf den Prüfstand stellen und schauen, was am Ende übrig bleibt.” Die Corona-Pandemie hat solche Debatten wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, und das Interesse ist groß. So können Laien dabei sein, wenn Fachleute an einem Problem arbeiten. Wie der Fall Vaxzevria zeigt, kann dies sowohl erheiternd als auch verwirrend sein.

Die Ausgangssituation

In extrem seltenen Fällen kommt es bei Vaxzevria zu einer Thrombose im Gehirn. Es handelt sich um einen Fall des “Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndroms” (TTS), bei dem Blutgerinnsel und niedrige Blutplättchenzahl gleichzeitig auftreten. Bis zum 25. Mai wurden dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) 94 Fälle von TTS in Deutschland gemeldet, wobei 17 Personen nach der Impfung von rund 8,5 Millionen Dosen starben. Da zwei Drittel der Infizierten unter 60 Jahre alt sind, wird der Impfstoff für Personen unter 60 Jahren nicht mehr empfohlen. Gleiches gilt für das Medikament von Johnson & Johnson nach Thrombosevorfällen in den Vereinigten Staaten. Nach Angaben des PEI sind bei Johnson & Johnson in Deutschland bisher keine Fälle von TTS gemeldet worden, obwohl hier nur wenige Dosen des Impfstoffs verabreicht wurden.

ein Vorschlag

Es war zunächst unklar, warum die Impfungen TTS auslösen konnten. Auffällig war, dass nur die Vektorimpfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson vermehrt Nebenwirkungen aufwiesen, nicht aber die beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe. Andreas Greinacher von der Universitätsmedizin Greifswald war einer der ersten, der eine Theorie vorschlug, die in etwa so geht:

Bestimmte Komponenten des Vektorimpfstoffs scheinen an den Thrombozytenfaktor 4 zu binden, ein Protein, das sich auf der Oberfläche von Blutplättchen (Thrombozyten) befindet. Dieser Komplex kann an fehlgeleitete Antikörper binden, die als Folge einer durch den Impfstoff ausgelösten Entzündungsreaktion im Körper zirkulieren. Die Blutplättchen verklumpen als Folge dieser Chemikalien…. Dies ist eine komprimierte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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