Brustimplantate müssen höhere Sicherheitsstandards erfüllen, so die Gesellschaft.

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Brustimplantate müssen höhere Sicherheitsstandards erfüllen, so die Gesellschaft.

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. Nach dem Urteil gegen den TV Rheinland im Schadensersatzprozess um fehlerhafte Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant hat die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGPC) einen intensiveren Austausch unter den Fachgesellschaften (PIP) gefordert.

Die Entscheidung des Pariser Berufungsgerichts verdeutlicht nach Ansicht von DGPC-Präsident Harald Kaisers die Notwendigkeit eines stärkeren Schutzes und bewährter Anforderungen an Medizinprodukte im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Wir als DGPC sind der Meinung, dass ein Dialog zwischen den Fachgesellschaften notwendig ist.

Es geht darum, zu klären, welche Mindeststandards Medizinprodukte erfüllen müssen, um die Sicherheit und Gesundheit der Patienten zu gewährleisten, so die DGPC. Insbesondere die Fachgesellschaften im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie sollten laut Kaiser die Frage nach Implantatstandards und deren Sicherstellung diskutieren.

Er sieht vor allem einen Bedarf an Interventionen und allgemeinen Mindeststandards, die über das TV-Siegel oder die CE-Kennzeichnung hinausgehen. Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass Medizinproduktehersteller einen Patientenschutz haben sollten, der die Patienten im Falle eines Versicherungsanspruchs schützt, so Kaiser.

Natürlich müssen die Hersteller im Schadensfall für die Kosten der medizinischen Behandlung der Patienten aufkommen.

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