Am Donnerstag, in Deutschland: Gut geschützt: So sehen Sie die Sonnenfinsternis sicher

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Am Donnerstag, in Deutschland: Gut geschützt: So sehen Sie die Sonnenfinsternis sicher

Wenn der Mond sichtbar ist und sich vor die Sonne schiebt, ist das ein ungewöhnlicher Anblick. Der Anblick ist beeindruckend, aber nicht, wenn Sie eine normale Sonnenbrille auf der Nase tragen.

Wie Sie die Sonnenfinsternis sicher erleben

Die 66-Tage-Regel wird Ihnen helfen, Ihren Rücken zu stärken.

Eine partielle Sonnenfinsternis wird in Deutschland am Donnerstag bei klarem Himmel zu sehen sein. Allerdings sollten die Augen sorgfältig abgeschirmt werden, da die Sonnenstrahlen sie im schlimmsten Fall schädigen können.

Wer direkt in die Sonne blicken möchte, braucht eine Sonnenbrille mit einem besonders starken Schutzfilter. Ludger Wollring vom Berufsverband der Augenärzte ergänzt: “Eine normale Sonnenbrille reicht dafür nicht aus.”

Brillen mit speziellen Antireflexionsfiltern

Im Handel gibt es Sonnenfinsternisbrillen mit speziellen Filterfolien zu kaufen. Es lohnt sich auch zu prüfen, ob die Brillen nach der Norm DIN EN ISO 12312-2:2015 (“Filter für die direkte Betrachtung der Sonne”) zertifiziert sind. Wenn Sie mit Ferngläsern oder Teleskopen in den Himmel schauen oder mit der Kamera fotografieren, denken Sie daran, Filteraufsätze und Schutzfolien zu tragen!

Nach Angaben des Bundesinnungsverbandes ZVA kosten einfache Pappbrillen mit entsprechender Filterfolie beim Optiker etwa 3 bis 3,50 Euro, während Filterfolien (etwa 8 mal 10 Zentimeter) zum Zuschneiden für optische Geräte etwa 2 bis 2,50 Euro kosten.

Nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde wird der Mond im Norden Deutschlands bis zu 20 Prozent der Sonnenscheibe verdecken, im Süden dagegen weniger. Das Maximum dieser Sonnenfinsternis wird gegen 12:40 Uhr in Berlin und 12:20 Uhr in Aachen zu sehen sein.

Als Alternative bietet sich eine Projektion oder ein Livestreaming an.

Für alle, die keinen Augenschutz für die Himmelsbeobachtung haben, bieten die Sternfreunde eine einfache Lösung: Projizieren Sie die Sonne mit einer Lochkamera auf ein Blatt Papier. So kann man sehen, wie der Mond sie “anknabbert”. Eine Projektion hingegen kann mit Hilfe eines Fernglases durchgeführt werden. Für diese beiden Varianten bietet das Haus der Astronomie der Max-Planck-Gesellschaft eine Online-Anleitung an.

Alternativ können Sie auch alles auf dem Bildschirm beobachten: Die Gesellschaft deutschsprachiger Planetarien beispielsweise überträgt die Sonnenfinsternis per Livestream auf ihrer Website gdp-planetarium.org. Es ist die erste partielle Sonnenfinsternis in Mitteleuropa seit 2015.

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