Akzeptierter Test zur Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors in Ebm

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Akzeptierter Test zur Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors in Ebm

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. Ab Juli haben schwangere Frauen mit einem negativen Rhesusfaktor-D-Test Anspruch auf ein zusätzliches Screening. Sie können dann ihr Blut auf den Rhesusfaktor D des ungeborenen Kindes untersuchen lassen und erhalten bei Bedarf eine gezielte Anti-D-Prophylaxe. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen.

Bislang erhielten alle Rhesus-D-negativen Schwangeren eine Anti-D-Prophylaxe. Der EBM sieht ab 1. Juli für die erweiterte genetische Beratung und die für den Test erforderliche Untersuchung (Laboruntersuchung) die neuen Gebührenordnungspositionen 01788 (Beratung) und 01869 (Laboruntersuchung) vor.

Der Test wurde bereits im vergangenen Jahr vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als neue Kassenleistung anerkannt. Der Beschluss bezieht sich allerdings nur auf Einlingsschwangerschaften, nicht auf Mehrlingsschwangerschaften.

Für den Pränataltest wird eine Blutprobe der Schwangeren benötigt, so die KBV. Der Test kann bereits in der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Da es sich bei dem Test um eine pränatale genetische Untersuchung handelt, ist der Arzt verpflichtet, Informationen und Empfehlungen nach dem Gendiagnostikgesetz zu geben. Ein Master-Abschluss in genetischer Beratung ist erforderlich.

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