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Zentralstelle Cybercrime in Bamberg überführt Auto-Betrüger

Rund 170.000 Euro soll ein Mann bei vermeintlichen Autokäufen eingenommen haben – nun ist der 33-Jährige in Bamberg angeklagt worden. Der Rumäne wurde bereits im vergangenen Jahr in seinem Heimatland festgenommen.

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg hat Anklage gegen einen Mann wegen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Ihm wird vorgeworfen, in den Jahren 2016 bis 2018 auf verschiedenen Online-Plattformen Autos zum Verkauf angeboten zu haben.

Kunden erhielten gefälschte Dokumente

Dazu soll er bereits bestehende Verkäuferkonten genutzt haben. Die Zugangsdaten dafür habe er zuvor durch per SMS verschickte Phishing-Links ausgespäht. Kaufinteressenten soll er gefälschte Zulassungspapiere und Ausweiskopien übermittelt haben. 26 Kunden hätten auf diese Weise per Vorkasse Geld für den vermeintlichen Autokauf überwiesen, insgesamt etwa 170.000 Euro soll der Mann dadurch eingenommen haben.

Wegen Europäischen Haftbefehls nach Deutschland ausgeliefert

Der Angeschuldigte wurde im Sommer vergangenen Jahres in seinem Heimatland Rumänien festgenommen und aufgrund eines Europäischen Haftbefehls nach Deutschland ausgeliefert. Das Landgericht Augsburg ist zuständig, weil zwei der 26 geschädigten Fahrzeugkäufer aus der Region Augsburg kommen.