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Börse: Der Ausverkauf geht weiter

Der Kursverfall an den Börsen geht weiter. An der Wall Street hatte der Dow Jones gestern den größten Tagesverlust seit dem Crash 1987 verbucht. In Asien setzt sich die Talfahrt fort. Die Maßnahmen der Notenbanken haben daran noch nichts geändert.

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen durch die Virus-Krise will die japanische Zentralbank zusätzliche Liquidität in die Märkte pumpen. In einer außerplanmäßigen Aktion hat die Bank von Japan heute mitgeteilt, Anleihen von bis zu umgerechnet 1,7 Milliarden Euro zu kaufen.

Auch die US-Notenbank stemmt sich mit gewaltigen Finanzspritzen gegen einen Zusammenbruch der Märkte. Die New Yorker Fed-Filiale kündigte an, diese Woche insgesamt 1,5 Billionen Dollar an Liquidität für Banken zur Verfügung zu stellen. Auch die EZB hatte gestern ein geldpolitisches Paket geschnürt mit langfristigen Kredite für Banken und einer Ausweitung des Anleihekaufprogramms. Die Talfahrt an den Börsen hat das aber nicht stoppen können.

In New York war der Dow Jones gestern um 10 Prozent eingebrochen, der stärkste Verlust seit dem Crash 1987. In Tokio schloss der Nikkei vor wenigen Minuten mit einem Minus von rund 6 Prozent. Der DAX war gestern um 12 Prozent abgestürzt. Zu Handelsstart könnte es als Gegenreaktion möglicherweise wieder etwas aufwärts gehen. Der Euro steht bei 1, 12 Dollar.

Auch Fed und EZB schnüren Hilfspakete

Tiefrote Zahlen in New York und Asien

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