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Börse: Corona-Sorgen verunsichern Anleger in Asien

An den asiatischen Aktienmärkten ist die Angst vor dem Corona-Virus wieder in den Vordergrund gerückt. Die Anleger gehen vor dem Wochenende lieber auf Nummer sicher und nehmen ein paar Gewinne mit.

Die Zahl der bekannten Krankheitsfälle liegt jetzt bei über 31.000, die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Virus bei 636. Und dass sich die Infektionsrate bislang nicht abschwächt, beunruhigt einige Marktexperten. Die chinesische Zentralbank nannte die Auswirkungen des Virus-Ausbruchs für die heimische Wirtschaft zwar vorübergehend und beherrschbar. Doch vor dem Wochenende nehmen die Anleger ein paar Gewinne mit. Die Kurse hatten sich zuletzt ja deutlich erholt. Der chinesische Leitindex CSI 300 verliert 0,6 Prozent, in Hongkong ist es ein Minus von 0,7 Prozent.

Softbank-Aktie im Fokus am tokioter Aktienmarkt

In Tokio schloss der Nikkei-Index soeben mit einem kleinen Minus von 0,2 Prozent auf dem Endstand von 23.828 Yen. Hier waren die Aktien von Softbank gefragt. Der Hedgefonds Elliot Management hat Insidern zufolge seine Beteiligung am japanischen Technologie-Investor auf rund drei Prozent ausgebaut und hat von dessen Management Änderungen gefordert. Die Softbank-Aktie schoss um rund 7 Prozent nach oben. Der Euro steht bei 1, 09 80 Dollar.