Young Generation – Twitter hat mehr jüngere als ältere Nutzer

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Wer ist die Generation Twitter?Auf venturebeat.com ist mir gestern ein Beitrag aufgefallen, der mir passend erschien, um darüber ein paar Worte zu verlieren. Aus dem Post geht hervor, dass der Anteil der erwachsenen Twitteruser zwischen Mai 2011 und Februar 2012  um lediglich zwei Prozent angestiegen ist. Der Zuwachs betrug vom November 2010 zum Mai 2011 hingegen fünf Prozent. Somit scheint die Beteiligung langsam abzuflachen bzw. vorübergehend zu stagnieren. Herausgefunden hat das Pew Internet and American Life Project.

Ein Blick auf die nachfolgende Grafik zeigt die Veränderung der Nutzerzahlen von Erwachsenen (ab 18). Demzufolge fand das stärkste Nutzerwachstum bei der Altersgruppe der 18- bis 24-jährigen statt. Das überschneidet sich mit der Erkenntnis, dass laut der Studie 31 Prozent der 18- bis 24-jährigen Internet-Nutzer gleichzeitig Twitter-User sind.

Durchschnittsalter pro Nutzung von Twitter

Aus weiteren Ergebnissen der Studie, die anhand von Telefoninterviews mit 2200 Erwachsenen (ab 18) durchgeführt wurden, geht hervor, dass 20 Prozent aller Smartphone-User Twitter nutzen. 13 Prozent von ihnen verwenden den Dienst sogar mindestens einmal pro Tag. Die Erklärung: Je einfacher das Telefon ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der User Twitter nutzt. Oder anders gesagt: Die Wahrscheinlichkeit, dass Smartphone-User Twitter nutzen ist größer als bei Usern anderer Telefone.

This correlation between Twitter adoption and smartphone ownership may help to explain the recent growth in Twitter usage among young adults.

Weiter heißt es:

Those ages 18-24 are not just the fastest growing group when it comes to Twitter adoption over the last year — they also experienced the largest increase in smartphone ownership of any demographic group over the same time period.

Die durchschnittliche Verwendung von Twitter

Für Marketer ist das Ergebnis der Studie aus folgendem Grund durchaus interessant: Twitter ist ein Dienst, der immer mehr junge Leute anspricht. Gerade im Mobile-Segment kann man in diesem Bereich eine äußerst interessante Zielgruppe ansprechen. Potenzial ist hier also durchaus vorhanden.

Allerdings könnte man dieses Potenzial auch sehr schnell verderben und die jungen Nutzer vertreiben. Hier kommt es darauf an, eine richtige und sehr gut durchdachte Strategie einzusetzen. Denn Twitter bietet bisher nicht den nötigen Contentumfang um Werbung in üblicher Form einbinden zu können. Sofern die Nutzer das Gefühl haben, dass die Werbung in den Fokus rutscht, werden sie den Dienst meiden. Es gilt also mehr als denn je feinfühlig zu sein und genaueste Beobachtungen und Nachforschungen anzustellen.

Ein großer Fehler wäre es wohl versuchen zu wollen, entsprechend diesen Erkenntnissen einen Werbeblock zu erstellen, der für alle Nutzer gleichermaßen gilt.

Bildquelle: Gaby Stein  / pixelio.de

Autor: Patrick

Ich bin zu 100% Internet addicted. Dabei konzentriere ich mich auf die Themengebiete Social Media, Seo, Sem, und Affiliate Marketing. Ansonsten bin ich einfach nur ein weiterer Webjunky, der hin und wieder bloggt.

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