Das Twitter kein Trend sonder langsam zum Kult geworden ist, muss ich hier ja wohl keinem mehr erzählen. Der Microblogging Dienst Twitter hast das Internet mal so ordentlich auf den Kopf gestellt und das mit einer so simplen Idee.
Viele Blogger nutzen bereits Twitter um ihre Blog Artikel zu promoten oder um Links und News in die Welt zu schicken. Es gibt aber auch solche die ganz auf einen Blog verzichten und lieber twittern statt zu bloggen. Dabei bringt ein Blog Artikel viel mehr, als eine 140 Zeichen Nachricht auf Twitter, denn das größte Problem von Twitter ist zugleich die Stärke von Blogs. Ich spreche von der Überlebensdauer einer News/Nachricht auf Twitter.
In Blogs können Artikel noch über Jahre hinweg eingesehen oder über Suchmaschinen abgerufen werden. Bei Twitter hingegen schreibt man etwas und schon nach 20 Minuten verschwindet der Tweet ins Daten-Nirwana und wird wahrscheinlich nie wieder gefunden.
Twitters größte Stärke, die Schnelligkeit ist auch gleichzeitig die größte Schwäche. Weiter kann man sich in Blogs über die 140 Zeichen hinaus zu einem Thema aüßern, während man bei Twitter 3-4 Tweets bräuchte um seine Meinung wirklich sinnig zu beschreiben. Da ein Blog auch eine Marke ist, macht man sich mit diesem natürlich auch einen Namen im Netz, während man bei Twitter leicht vergessen kann wer hier überhaupt schreibt. Außerdem kann man in Blogs Diskussionen führen mit Lesern, was bei Twitter momentan noch vollkommen fehlt und mit 140 Zeichen sicherlich schwierig wird.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man seinen Lesern eine Vielzahl von Diensten über seinen Blog anbieten kann. Artikel per Mail, PDF oder zum Ausdrucken sowie das abonnieren eures Feed, damit man keine Artikel mehr verpasst.
Und nicht zuletzt wegen der Persönlichennote die man einem Blog aufdrücken kann blogge ich und nehme Twitter als Traffic, Kommunikations- sowie Ideen Werkzeug. Sehr wichtig ist auch noch, dass man außer von seinem Webhoster von keinem anderen Anbieter abhängig ist. Macht Twitter dicht oder ist wieder down, ist alles was mit dem Account zusammenhängt auch weg und die ganze Arbeit war für die Katz.
Mein Fazit ist, dass Twitter ein wirklich gutes Werkzeug ist um neue Leute kennenzulernen oder um neue Ideen zu sammeln und natürlich auch zur Traffic Generierung. Dennoch werden die Blogs gegenüber Twitter gewinnen, nicht zuletzt wegen der Persönlichkeit die ein Blog verkörpert kann und auch wegen Anpassbarkeit die ein Blog bietet.
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Interessante Gedankengänge zu einem spannenden Thema.
Ich habe vor zwei Jahren, als es twitter noch nicht in der jetzigen Form gab, mit dem Bloggen (http://low-brainer.blogspot.com) begonnnen, das Bloggen aber im April 2008 eingestellt.
Danach widmete ich mich mehr und mehr twitter und lernte dessen Vorzüge kennen.
Inzwischen habe ich wieder die Lust am Bloggen entdeckt und mein Weblog reaktiviert. Mir gefällt dort die Symbiose zwischen Plauderei und der tiefergehenden Bearbeitung von interessanten Themenschwerpunkten. Twitter ermöglicht mir die direkt Interaktion mit meinen Lesern.
Ich habe definitiv festgestellt, ja Twitter hilft mir beim Generieren von Traffic, beim Kennenlernen von interessanten Menschen, zum Sammeln von schnellen Informationen zu den Themengebieten, die mich interessieren. Ich verwenden Tweets mit passenden Inhalte sogar für meine Fotos, wenn das thematisch passt, so tolle Leute habe ich schon kennen gelernt. Aber das wichtigste ist das Bloggen und warum, da habe ich die gleiche Meinung wie Twittersmash
Jetzt lese ich hier das zweite oder dritte Mal einen Beitrag, in dem Twitter mit Blogs verglichen wird. Diese beiden zu vergleichen ist schon, sorry, Unsinn.
Twitter ist ein hervorragendes System für kurze, schnelle, topaktuelle Mitteilungen, Blogs sind ein modernes Medium zur fundierten politischen Meinungsäußerung, um in aller Breite über seine Interessen oder Hobbies zu schreiben oder zur Veröffentlichung von gesellschaftlichen Aktivitäten mit Fotos und / oder Videos.
Weder kann man einen wohlformulierten Blogbeitrag in 140 Zeichen unterbringen, noch ist ein Blog dazu geeignet, Kurzmitteilungen in Echtzeit abzusetzen.
Ich gebe dir in deinen Aussagen recht. Allerdings halte ich es für fragwürdig, Blogs mit twitter zu vergleichen. Ich sehe twitter eher als News-Dienst an. Vergleichbar mit der Tageszeitung. Man liest das Neuste vom Neuen und blättert weiter. Danach bleibt die Zeitung entweder auf dem S-Bahn-Sitz liegen oder landet im nächsten Papierkorb. twitter ebenso: Man liest es, wird informiert und fertig.
Blogs hingegen beschäftigen sich ja nicht unbedingt nur mit Neuigkeiten, sondern allgemeinen Themen > Dossirs. Demnach halte ich es auch hier für sinn- und wertvoll, diese Beiträge zu archivieren. Bei twitter hingegen ist es egal, ob man noch nach 2 Monaten lesen kann, dass ich am Tag X geblitzt wurde oder auf einer Bananenschale ausgerutscht bin.
In diesem Sinne!
Egal ob Blog oder Twitter – es kommt auf den Betreiber an. Aktuell muss es sein.