Vergessenes Potenzial: Hashtag-Pages bei Twitter

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Der Microbloggingdienst Twitter zeigt einmal mehr, dass er, durch seine vorab eher “klein” gehaltene Plattform zur Verbreitung von Messages mit 140 Zeichen, von anderen Diensten wie Google oder Facebook oft unterschätzt wird. Damals stellte Twitter als einer der ersten Dienste die sogenannten Brand-Pages vor. Twittersmash berichtete dazu bereits in dem Artikel: Brand Pages für Unternehmen.  Die neueste Errungenschaft im Hause – Hashtag-Pages.

Zu den bisherigen Nutzer- und Unternehmensprofilen (Brand Pages), hat Twitter spezielle Seiten hinzugefügt, die ausschließlich für bestimmte Hashtags reserviert sind.  Damit scheint es Twitter ausgewählten Partnern demnächst zu ermöglichen, diese Pages zu buchen.

Auf SEOunited hat man bereits dazu einen Beitrag veröffentlicht, der die Neuerung an dem Beispiel #Nascar verdeutlicht.

Gibt man die üblicherweise für einen Hashtag reservierte URL https://twitter.com/#nascar in einen Browser ein, leitet diese nicht etwa auf das offizielle Profil der Nascar-Series, sondern auf https://twitter.com/ hashtag/nascar weiter.

Und so sieht das Ganze aus:

Screenshot der Hashtag-Pages am Beispiel #NASCAR

Screenshot der Hashtag-Pages am Beispiel #NASCAR

Dem User stehen laut Twitter folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Anyone watching the Pocono 400 on Sunday — even if you’re not a current Twitter user — can visit twitter.com/#NASCAR watch the race unfold from every angle, and get insider access to all the places the cameras can’t take you. For example, teams will update you with information about how their car is performing in the race and what their strategy will be when they come into pit road. You’ll also see photos from the pit and read what the drivers and spotters are saying in the heat of the moment.

Auf diese Weise kann jeder an dem jeweiligen Event teilnehmen, auch dann, wenn man nicht anwesend ist. Man erhält Informationen von Mitwirkenden, kann sich Einblicke über geteilte Bilder verschaffen und sich mit beteiligten austauschen.

Inwieweit Twitter diese Pages ausbaut und wer darüber verfügen kann, steht bis dato noch in den Sternen. Doch eines ist bereits jetzt sicher. Auch wenn der Dienst in den Augen von Facebook und Co kein eben würdiger Mitstreiter ist, so steckt in ihm mehr Potenzial, als ihm viele zugestehen wollen. Der Grund: Twitter hat den Fokus von Beginn an auf die Vertreibung von Informationen durch Dritte gelegt. Dadurch ist der Dienst klein und übersichtlich geblieben, weshalb man sich immer mehr den Wünschen der Echtzeituser annehmen kann.

Was mich nur etwas verwundert ist, dass es noch keine Seite für die aktuelle Europa-Meisterschaft gibt. Entweder sind die Hashtag-Pages zu neu oder noch nicht ausgereift genug. Hier hätte man gegenüber Facebook und Google einen großen Vorsprung einholen können.

Wie dem auch sei, wir werden sehen, wohin uns das Echtzeit-Web führen wird.

Autor: Patrick

Ich bin zu 100% Internet addicted. Dabei konzentriere ich mich auf die Themengebiete Social Media, Seo, Sem, und Affiliate Marketing. Ansonsten bin ich einfach nur ein weiterer Webjunky, der hin und wieder bloggt.

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