Schon lange war diese Features überfällig. Immer mehr Spammer nutzen nämlich Twitter um Ihre Spamseiten und Phisingseiten den Leuten unter zu jubeln. Nun geht Twitter dagegen vor und setzte auf einen Malware Filter. Diese gibt die Malware URLs nicht mehr frei und sagt: “Oops! Your tweet contained a URL to a known malware site!” Doch schon kleine Tests haben gezeigt, das diese Filter vollkommen überfordert ist mit den Massen von Spamm -und Phishingseiten. Twitter greift auch nicht auf einen bereits vorhanden Malware Liste wie Stopbadware’s zurück sondern hat scheinbar eine eigene Datenbank erstellt, die natürlich im Vergleich Lichtjahre von der Vollständigkeit entfernt ist. Das heißt, dass viele URLs wie www.rnyspece immer noch den Filter passieren.
Bei zu langen URLs sieht die Sache schon anders aus. TinyURL ist ein einfach short Dienst, hier werden die URLs sich auf Malware überprüft oder ob diese schon einmal negativ aufgefallen sind, dass liegt daran das TinyURL nicht mit Drittanbitern wie Stopbadware.org kommuniziert sondern einfach nur die URL verkleinert.
Aber es gibt immer jemanden der es richtig macht, nämlich bit.ly. Die Entwickler schützen Ihren URL-Shorting Dienst vor Malware indem diese mit den Datenbanken von Stopbadware.org und antiphinsing.org Zusammenarbeiten.

Somit sind die Nutzer von bit.ly schon einmal gegen die meisten Malwareseiten geschützt. Natürlich verstärkt auch genau diese Feature das Vertrauen in die bit.ly URLs und könnte dazu führen, dass TinyURL nicht mehr als Standard URL-Shorter benutzt wird. Warum Twitter auf einen eigen Malware Filter setzt und nicht mit anderen Zusammenarbeitet die viel größere und besser Datenbanken haben bleibt mir ein Rätsel. Denn eins drüfte klar sind die Datenbank von Twitters internen Malware Filter ist noch nicht besonders groß und umfasst somit auch nicht viele Seiten.
Die Frage ist, wie wird Twitter mit den ganzen Malwareseiten fertig und gibt es vielleicht doch noch einen Zusammenarbeit zwischen Stopbadware.org und antiphinsing.org.
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