Das Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten in Frankreich hat eine Erklärung veröffentlicht, in der es bekannt gibt, dass personenbezogene Daten bei einer Datenschutzverletzung gestohlen wurden. Rund 540.000 Datensätze wurden gestohlen – diese enthielten Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen.

Bereits 2010 hat das Ministerium einen Notfalldienst namens Ariane eingerichtet. Wenn du in ein unsicheres Land reist, kannst du dich bei Ariane anmelden, um dem Ministerium mitzuteilen, wann du dorthin gehst.

Auf diese Weise erhalten Sie Sicherheitsbriefe, Sie werden im Krisenfall kontaktiert und die Regierung behält Notfall-Kontaktinformationen, falls Ihnen etwas zustößt.

Der heutige Verstoß bezieht sich auf Notfall-Kontaktinformationen. Am 5. Dezember hat eine nicht autorisierte Person mit den Notfallkontakten aller Beteiligten auf diese Datenbank zugegriffen. Nach Angaben des Ministeriums ist die Schwachstelle bereits behoben. Das Ministerium kontaktierte auch den französischen Datenwächter CNIL innerhalb von 72 Stunden.

Diese Datenbank enthielt insbesondere Vornamen, Nachnamen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Die Benutzerbasis von Ariane wurde nicht freigelegt – das bedeutet, dass auf Passwörter und Reiseinformationen nicht zugegriffen wurde. Auch auf die Beziehung zwischen Notfallkontakten und Ariane-Anwendern wurde nicht zugegriffen.

Wenn jemand Ihre Kontaktinformationen als Notfallkontakt angegeben hat, hat Ihnen das Ministerium eine E-Mail geschickt, um Ihnen mitzuteilen, dass Sie von der Verletzung betroffen sind. Es besteht auch die Möglichkeit, dass du betroffen bist, aber du weißt es nicht, weil jemand deinen Namen, deine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse angegeben hat, die du nicht mehr benutzt.

Du brauchst im Grunde nichts zu tun, da es kein Passwort zum Ändern oder so gibt. Beachten Sie nur, dass gestohlene Daten sowohl für Spammingzwecke als auch für Phishing verwendet werden können.