Nachdem gestern schon Karsten eine Witzabmahnung von komsa an 100partnerprogramme.de erhalten hat, kommt jetzt die Stadt Mannheim und will den Twitter-Acccount von Mikogo einklagen. Es handelt sich dabei um den Twitter Account “Mannheim” den Mark Zondler schon 2007 registriert hat. Drei Jahre nach der Account-Registrierung meldet sich nun die Stadt Mannheim und fordert den Account ein. Scheinbar hat auch die Stadt Mannheim das Online-Marketing Potential hinter Twitter erkannt und will nun einsteigen.
Wie so oft in letzer Zeit, wird mit den jeweiligen Personen kein Kontakt aufgenommen sondern gleich die Abmahnung rausgeschickt. So blöd die Sachen auch ist, die Stadt Mannheim ist im Recht zumindest nach dem deutschen Recht.
Solche Abmahnung und einklagen, haben wir ja bereits schon bei Domains mitbekommen und mit Twitter verhält es sich nicht anders. Da es für Domains mit ähnlichen Namen bereits Rechtsprechung gibt, beruft sich auch die Stadt Mannheim darauf. Wohl oder übel muss der Account (twitter.com/Mannheim) mit Followern von Mark Zondler an die Statdt Mannheim übergeben werden.
Mehr Infos über die ganze Geschichte findet ihr auf dem Blog von Mikogo.
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Seine Anwälte sehen das mit dem deutschen Recht aber ganz und gar nicht so eindeutig, wie es hier dargestellt wird.
http://www.mikogo.de/2010/01/22/presseerklaerung-vom-rechtsanwalt/
Zu Recht, wie ich meine: Dass Städte gleichnamige Domains benutzen, um damit offizielle Bürgerinformationen ins Netz zu stellen: Davon habe ich schon gehört und kann Verwechslungsgefahr nachvollziehen. Aber dass sie sich über Twitteraccounts ans Volk wenden und zum Namen auch noch kleine Protrait-Nutzerbildchen hochladen? Das ist doch lächerlich!
Würde aber vor der Übergabe des Accounts alle entfolgen.
Sinnlos sowas.