CHELSEA sollte Callum Hudson-Odoi nicht erlauben, nach Bayern München zu reisen, so Martin Keown.

Der deutsche Meister ist so sehr daran interessiert, den Youngster einzubinden, dass er bereits mehrere Gebote abgegeben hat und nun mehr als 30 Millionen Pfund auf dem Tisch liegt.

Und die angekündigte Gebühr ist genau der Grund, warum die Blues Hudson-Odoi an der Stamford Bridge behalten und versuchen sollten, ihn zu pflegen.

Chelsea hat Bayern gesagt, dass sie den englischen U19-Nationalspieler mit 40 Millionen Pfund schätzen, ihn aber trotzdem für weniger verkaufen könnten.

Der 18-Jährige musste sich in dieser Saison mit einer kleinen Teilrolle unter Maurizio Sarri begnügen und war auf die Teilnahme an den Pokalwettbewerben beschränkt.

“Chelsea sollte ihn als Teil ihrer Zukunft für das nächste Jahrzehnt betrachten, nicht als einen Vermögenswert, der verkauft werden kann.”

Martin Keown

Als ihm jedoch die Chance gegeben wurde, in der ersten Mannschaft zu bezahlen, hat er ordnungsgemäß zugestellt.

Der Teenager hat die beiden Tore von Alvaro Morata beim 2:0-Sieg im FA-Cup gegen Nottingham Forest am Wochenende aufgestellt und sah jedes Mal, wenn er gespielt hat, lebendig aus.

Und der ehemalige Arsenal-Verteidiger Keown hält die Tatsache, dass ein Verein wie Bayern bereit ist, so viel Geld für Hudson-Odoi zu zahlen, für ein Zeichen, dass Chelsea ihn behalten muss.

“Wenn Bayern München bereit ist, 30 Millionen Pfund für einen Ihrer Spieler zu zahlen, ist das sicherlich ein Zeichen, dass Sie sie behalten sollten”, sagte er der Daily Mail.

“Es ist das große Verdienst von Callum Hudson-Odoi, dass einer der größten Vereine im Weltfußball sieht, dass er eine Zukunft auf höchstem Niveau hat.

“Chelsea sollte ihn als Teil ihrer Zukunft für das nächste Jahrzehnt betrachten, nicht als einen Vermögenswert, der verkauft werden soll.

“Jedes Mal, wenn ein einheimischer Spieler es in die erste Mannschaft eines Clubs schafft, gibt es der gesamten Akademie einen riesigen Auftrieb.

“Wann immer ein Spieler mit Hudson-Odois Fähigkeit gehen darf, muss es für alle Trainer, die so hart daran gearbeitet haben, sie zu entwickeln, demoralisierend sein.

“Chelsea zieht weiterhin einige der besten jungen Spieler an, aber wie lange wird das so bleiben, wenn selbst ein so guter Spieler wie Hudson-Odoi keinen Platz in der ersten Mannschaft bekommt?”

Es bleibt abzuwarten, ob Bayern mit einem weiteren erhöhten Angebot kommt, aber da noch drei Wochen des Transferfensters verbleiben, könnte die Zukunft des Jugendlichen anderswo liegen.

Unterdessen reist Chelsea am Dienstag nach Wembley, um im Halbfinale des Carabao-Cups auf Tottenham zu treffen.

Sowohl Sarri- als auch Spurs-Chef Mauricio Pochettino wollen in beiden Vereinen ihre erste Trophäe gewinnen und werden den Wettbewerb voraussichtlich ernst nehmen.