Von Virginia Furness

LONDON (Reuters) – Globale Anleger stützen ihre Portfolios gegen den wirtschaftlichen Abschwung. 2019 soll die Allokation auf börsennotierte Aktien zugunsten von Vermögenswerten wie Private Equity und Immobilien reduziert werden, so die Ergebnisse einer BlackRock-Umfrage.

Über die Hälfte der 230 von BlackRock befragten Institute, die 7 Billionen US-Dollar an unvermeidlichen Vermögenswerten verwalten, beabsichtigt, die Allokation in öffentlichen Aktien dieses Jahr zu reduzieren, verglichen mit 35 Prozent im Jahr 2018, wie die am Montag veröffentlichte Umfrage ergab.

Die globalen Aktien gaben ihr schlechtestes Jahr seit über einem Jahrzehnt im Jahr 2018 zurück, wobei die Konjunktur, die Spannungen im Handel und die steigenden Zinssätze den Markt in der zweiten Jahreshälfte befürchteten. Die Märkte waren zu Beginn des Jahres 2019 ähnlich volatil.

Aktien scheinen in den USA und in Kanada besonders ungünstig zu sein. 68 Prozent der Anleger planten, die Allokationen zu reduzieren, verglichen mit 27 Prozent in Kontinentaleuropa.

Die Grundlage für diese Neuverteilung ist die Sorge, dass sich der Konjunkturzyklus dreht, wie von 56 Prozent der Kunden zitiert wird.

Während die starken Wirtschaftsdaten in den Vereinigten Staaten und eine zurückhaltende Nachricht vom Vorsitzenden der US-Notenbank Jerome Powell am Freitag dazu beigetragen haben, einige Sorgen zu lindern, waren die in den USA und Kanada ansässigen Investoren am meisten besorgt über steigende US-Zinsen, sagte BlackRock.

Dies entspricht etwas mehr als der Hälfte der Befragten (52 Prozent), während geopolitische Instabilität und Handelsspannungen von europäischen und asiatischen Konten als größere Besorgnis angeführt wurden.

BlackRock sagte, dass das private Vermögen und die festverzinslichen Wertpapiere 2019 voraussichtlich die Hauptnutznießer der Stimmungsverschiebung sein werden, da die Anleger nach nicht korrelierten Renditequellen suchen.

54 Prozent der Befragten beabsichtigen daher, das Engagement in Realvermögen zu erhöhen, 47 Prozent beabsichtigten, die Allokation von Private Equity zu erhöhen, und 40 Prozent entschieden sich für Immobilien.

Es wird erwartet, dass die Zuflüsse in festverzinsliche Wertpapiere von 29 Prozent im Vorjahr auf 38 Prozent steigen werden. Innerhalb dieser Anlageklasse dürften private Kredite davon profitieren – 56 Prozent der weltweit befragten Befragten planten, die Allokation des Sektors zu erhöhen.

Auch Bargeld wird ein wichtiger Teil des Portfolios sein, obwohl BlackRock regionale Unterschiede hervorgehoben hat. Von den Konten in Asien und Pazifik planten 33 Prozent eine Erhöhung der Bargeldbestände, 27 Prozent der kontinentaleuropäischen Konten strebten eine Verringerung der Barmittel an.

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