Ein von einer Kobra gebissener Mann im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh brachte die Schlange in ein Krankenhaus, um dort behandelt zu werden. Die Aktion rief Panik unter den Anwesenden im Kannauj-Distriktkrankenhaus hervor, als sie den Mann im lebenden Reptil spazieren sahen.

Laut lokalen Berichten wurde der Mann – ein Landwirt, der als Ram Kumar (51) identifiziert wurde – von der Schlange gebissen, als er in einem Tempel in der Nähe eines Feldes schlief. Kumar war von Anfang an geschockt, aber er sammelte Kraft und hielt die Schlange fest, nachdem sie ihn gebissen hatte. Dann stürzte er ins Krankenhaus, um sich behandeln zu lassen.

Einige Dorfbewohner, die zuvor von einer Schlange gebissen wurden, wurden von den Ärzten nach der Form und Größe des Reptils befragt, das sie angriffen. "Also dachte ich daran, die Schlange zu fangen und sie mit mir zu tragen", sagte Kumar auf die Frage, warum er gekauft hatte die Kobra mit ihm.

Kumar wurde im Krankenhaus behandelt und sein Zustand ist stabilisiert. Es wird erwartet, dass er am Freitag entlassen wird, berichteten lokale Medien Times Now.

In Indien gibt es mehrere Begegnungen zwischen Menschen und Kobras, manchmal werden diese Angriffe tödlich. Indien hat auch eine Fülle von Schlangenbeschwörern, und trotz ihres Wissens im Umgang mit diesen Schlangen gab es mehrere Tragödien.

Im November 2018 starb ein Mann an Schlangenbissen, nachdem er eine Kobra um den Hals gewickelt hatte und versuchte, die Zuschauer in Andhra Pradesh, Indien, zu vertreiben. Der Vorfall wurde vor der Kamera festgehalten und das Video wurde auf Facebook viral. In dem Video sieht man einen betrunkenen Schlangenbeschwörer, der die Kobra aus seinem Korb herausnimmt und sie einem 24-jährigen gibt. Der Schlangenbeschwörer ermutigt ihn dann, die Schlange um seinen Hals zu wickeln, und versichert ihm, dass er ein Gegenmittel für Schlangenbisse hat. Als der Mann seinem Freund befahl, ein Foto mit der Schlange um den Hals zu machen, biss ihn das Reptil und er brach zusammen. Der Mann wurde in ein lokales Krankenhaus gebracht und später in ein anderes gebracht, wo er für tot erklärt wurde.