Über die Hälfte der 3.200 Kameras des Landes wurde seit Beginn der Protestbewegung degradiert, so der Innenminister

Gelbe Westen ruinieren die meisten Radarkameras Frankreichs

PARIS

Demonstranten der Gelben Weste haben fast zerstört oder zerstört zwei Drittel Der französische Innenminister der Vereinten Nationen hat seit Beginn der Demonstrationen im November bereits festgehalten.

Christophe Castaner erklärte gegenüber Reportern, dass 1.920 der 3.200 Kameras des Landes degradiert worden seien.

Er kritisierte auch die Unterstützung von Christophe Dettinger, einem ehemaligen französischen Boxchampion, der am vergangenen Wochenende während der Proteste der Yellow Vest in Paris zwei Polizisten geschlagen hatte.

Eine Kampagne zur Unterstützung des Boxers brachte angeblich rund 117.000 Euro ein.

Castaner wies darauf hin, dass er mit den beiden Polizisten, die von Dettinger angegriffen wurden, solidarisch sei, während er bestritt, dass die Polizei Gewalt gegen die Demonstranten gewalttat.

Mittlerweile wurden am Dienstag 60 Ermittlungen wegen mutmaßlicher Polizeigewalt eingeleitet.

Bilder von einem Polizeibeamten, der am Samstag mehrere Protestierende in der Stadt Toulon verprügelt hatte, hatten ebenfalls einen starken Einfluss auf die sozialen Medien.

Das Tränengas, das die Sicherheitskräfte während der Demonstrationen einsetzten, verletzte viele Demonstranten.

Am 23. Dezember bestellte das Innenministerium Berichten zufolge 1730 Tränengaswaffen, die von Sicherheitskräften gegen die Demonstranten eingesetzt wurden.

– Gelbe Weste protestiert

Die Proteste der Gelben Weste, die als Reaktion auf Steuererhöhungen begannen und sich zu einem Protest gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron entwickelten, wurden trotz der Forderung der Regierung nach einem Stopp fortgesetzt.

Seit dem 17. November versammelten sich Tausende Demonstranten in hellgelben Westen – die Gelben Westen – in französischen Großstädten, darunter der Hauptstadt Paris, um gegen Macrons umstrittene Steuererhöhungen bei den Kraftstoffsteuern und die sich verschlechternde wirtschaftliche Situation zu protestieren.

Demonstranten hielten Protestaktionen gegen Straßen und Verkehr ab und blockierten die Ein- und Ausgänge vieler Tankstellen und Fabriken im ganzen Land.

Die Demonstranten, die aufgrund der hohen Mieten in den Städten im Allgemeinen in ländlichen Gebieten leben, forderten Macron auf, die Treibstoffsteuern zu senken und ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu mildern.

Unter dem Druck der Proteste kündigte Macron eine Anhebung des Mindestlohns an und vernichtete die Steuererhöhungen.

Bei den Protesten sind mindestens zehn Menschen gestorben und mehr als tausend Menschen wurden verletzt.

Berichterstattung durch : Yusuf Ozcan; Schreiben durch : Jeyhun Aliyev