Ein Optiker aus Moncton, der Brillen für den Lebensunterhalt herstellt, beweist, dass er auch ein Auge für Industriekunst hat.

Mit überhängenden Klempnerrohren in seiner Kellerwerkstatt verwandelt Sathe Zarei eine weitere Art von kalten, industriellen Gasleitungen in Kunstwerke mit Persönlichkeit.

Zarei, von Beruf Augenoptiker, nennt sich selbst einen “Hobby-Alkoholiker” und sagt, er habe sich in der Malerei, Lederverarbeitung und jetzt ist Pfeifenkunst seine Leidenschaft.

Er sagt, er braucht das Hobby, um durch unsere rauen kanadischen Winter zu kommen.

“Ich bekomme ein wenig Kabinenfieber und normalerweise jeden Winter werde ich etwas auswählen”, sagte er.

Durch die Verbindung von Rohren, die normalerweise für den Transport von Erdgas verwendet werden, schafft Zarei Rohrlampen in Form von menschlichen Figuren, die zum Leben erwachen.

Er lässt sich von Stockfiguren inspirieren, die auf Papierfetzen ausgekratzt sind.

“Im ganzen Haus gibt es kleine Skizzen von Leuten, die seltsame Dinge tun. Manchmal sehe ich einfach etwas und suche mir Männer in meinem Handy aus und komme darauf zurück”, sagte er.

Zarei kreiert auch Regale, Weinregale und Fernsehständer, von denen er sagt, dass sie seine Liebe zum Holz mit der industriellen Anmutung von Metall verbinden.

“Es hat nur eine schöne warme Kaltmischung”, sagte er.

Aber die Lampen seines Volkes sind es, die seinen Glühlampenmoment wirklich ausgelöst haben.  Nachdem er eine seiner roboterartigen Skulpturenlampen online gestellt hat, sagt Zarei, dass er anfing, Anrufe für kundenspezifische Stücke zu erhalten.

Seine Arbeit mit der Darstellung eines Schmiedes ist eine seiner postprämierten Arbeiten und wurde bis zum Hammer in Handarbeit gefertigt.

Er fertigte auch einen ausladenden Gewichtheber für seine Frau Michelle Zarei, die Personal Trainerin ist.

“Er war schon immer sehr kunstvoll, also ist es für mich keine große Überraschung. Ich habe ihn immer ermutigt, seiner Kunstseite zu folgen, weil er wirklich talentiert ist”, sagte sie.

Zarei ist so leidenschaftlich für seine Kunst geworden, dass er seine Arbeit als Augenoptiker auf Teilzeit reduziert hat und jetzt klar sieht, dass das Gestalten von Kunstwerken ebenso seine Leidenschaft ist.