Kohlebergbau boomt in Indien, aber ein Großteil davon ist illegal und bleibt den Beamten verborgen

2 sterben in einer illegalen Zeche in Indien, 15 gefangen

Von Riyaz ul Khaliq

ANKARA

In Indiens nordöstlichem Bundesstaat Meghalaya wurden zwei Bergleute getötet, berichteten lokale Medien am Montag unter Berufung auf polizeiliche Quellen.

Der Tod der beiden Bergleute im Dorf Jaliyah kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem mindestens 15 weitere Bergarbeiter in einer anderen Kohlemine im selben Staat eingeschlossen sind.

Lokale Beamte zusammen mit speziellem Marinepersonal arbeiten über Nacht, um die gefangenen Bergleute zu retten, die seit dem 13. Dezember in einer 370 Fuß tiefen Grube im Dorf Ksan im Bezirk East Jaintia Hills stecken.

Kohlebergbau ist in Indien ein boomendes Geschäft, aber ein Großteil davon ist illegal und bleibt den Beamten verborgen. Die Regierungen sowohl auf lokaler als auch auf zentraler Ebene konnten die Praxis nicht stoppen.

Ein Angehöriger eines der verstorbenen Bergleute, der als 26-jähriger Elad Bareh identifiziert wurde, suchte polizeiliche Hilfe informieren denen, die Bareh seit Freitag in seiner Wohnung vermisst hatte.

"Eine Suche wurde durchgeführt und seine Leiche wurde vor einer Rattenloch-Kohlenmine gefunden. Als wir weiter in der engen Mine nachgesehen haben, wurde eine andere Leiche gefunden. Der zweite Mann wurde als Monoj Basumatry identifiziert." Sylvester Nongtnger, a Polizeibeamter sagte dem lokalen Sender NDTV.

Die Polizei sucht nach dem Besitzer der Mine.

In einer unglücklichen Wendung der Ereignisse stellten Hochleistungspumpen zum Absaugen von Wasser aus der eingestürzten Kohlemine ihren Betrieb ein.

"(Allerdings) das Brandbekämpfungsteam aus Odisha (Südost-Bundesstaat) hat weiterhin Wasser aus den beiden nahegelegenen Kohleminen abgelassen", sagte der Sprecher der Rettungsoperationen Reginald Susngi der indischen Nachrichtenagentur IANS.

Die Rettungsaktionen von 15 Bergleuten in Meghalaya weckten Erinnerungen an dramatisch Rettung von zwölf jungen Fußballspielern und ihres Trainers in Thailand Mitte 2018 aus einer überfluteten Höhle, die ein riesiges internationales Publikum anzog.